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Mit Tempo 80 gegen den Feinstaub
Im Mittelland, in der Zentral- und in der Nordwestschweiz übersteigen die Feinstaub-Konzentrationen den Grenzwert um mehr als die Hälfte. Am Montag entscheiden die Kantone über Notfallmassnahmen.
Der Grenzwert für Feinstaub liegt bei 50 Mikrogramm per Kubikmeter (µg/m3) im Tagesmittel. Heute wurden in Lausanne 97, in Suhr AG 93, in Zürich-Stampfenbach 84, in Luzern 79 und in Basel 76 µg/m3 gemessen. Und: Die Situation dürfte sich noch verschlechtern. Die Wetterprognosen sagen eine weiterhin anhaltende Inversionslage voraus. Gerrit Nejedly, Abteilungsleiter Immissionsschutz des bernischen Amts für Wirtschaft (Beco), hält es angesichts der stabilen Wetterlage für möglich, dass die Feinstaubkonzentration in der Nordwestschweiz nächste Woche den doppelten Grenzwert erreicht.
Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/842156.html
Anstatt eine Strafe für jeden Autofahrer zu erlassen, nämlich ihn zu zwingen langsamer zu fahren, sollte man die Ursache bekämpfen. Das hohe Verkehrsaufkommen, sprich die Anzahl der fahrenden Fahrzeuge. Durch die bessere Auslastung der Fahrzeuge mit der “Roten-Punkt-Aktion”, könnte die Anzahl der fahrenden Fahrzeuge stark reduziert werden, und damit auch der Ausstoss des Feinstaubs sowie anderer schädlicher Emissionen. Wenn man die Leute belohnen würde, die immer mit mehreren ihr Auto benutzen, dann gäbe es auch weniger fahrende Fahrzeuge.